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| B | Verzeichnis der Akronyme |
| ANSI | American National Standards Institute Amerikanische Normierungsorganisation. |
| API | Application Programming Interface Eine API ist eine definierte Schnittstelle, die ein Programm zur Verfügung stellt, um die Funktionen dieses Programms von einem anderen Programm aus nutzen zu können. Etwa stellt jede Grafische Benutzeroberfläche - wie etwa Windows - eine API zur Verfügung, mit Hilfe derer man Fenster oder Menüs darstellen kann. |
| ASP | Active Server Pages Microsoft nennt ihre Programme, die dynamische Webseiten generieren, so. |
| BLOB | Binary Large Object Datentyp bei Datenbanken, der es erlaubt, große binäre Datenmengen in einer Datenbank zu speichern. |
| CERN | Ursprünglich: Conseil Européen pour la Recherche Nucléaire.
Das europäische Labor für Teilchenphysik in Genf. Zum Namen: Da das oben genannte Konzil nicht mehr existiert und "Nuklear" die Tätigkeit im CERN nicht mehr korrekt beschreibt, ist "CERN" kein Akronym mehr. [Berners-Lee 2000, S. 4] |
| CGI | Common Gateway Interface Schnittstelle, die ein Webserver zur Verfügung stellt, damit Programme Seiten dynamisch generieren können. |
| CLR | Common Language Runtime Programm, das ähnlich der Java Virtual Machine (JVM), den MSIL-Code von Microsofts .NET Programmen ausführt. |
| CLS | Common Language Specification Spezifikation von Microsoft, der alle Sprachen von .NET unterliegen müssen. |
| CML | Chemical Markup Language Eine XML-basierte Markup-Sprache. Sie dient dazu auch sehr komplexe molekulare Strukturen zu erfassen. Siehe: www.xml-cml.org/. |
| CMS | Content Management System Programm, das es erleichtern soll, mittlere bis große Webseiten zu verwalten. Insbesondere sollte es möglich sein, den Inhalt (Content) möglichst einfach und schnell warten zu können. |
| COM | Component Object Model Microsofts Methode um mehrfach verwendeten Code in andere Programme oder DLLs auszulagern. Diese ausgelagerten Funktionen und Daten werden COM-Komponenten genannt und können in verschiedenen Programmen verwendet werden. |
| CORBA | Common Object Request Broker Architecture CORBA ist eine offene, Hersteller- und annähernd Plattform-unabhängige Methode zur Zusammenarbeit von Programmen über Netzwerke. Ähnlich DCOM oder RMI. Siehe www.omg.org/gettingstarted/corbafaq.htm. |
| CPU | Central Processing Unit Der Prozessor. Die CPU führt die Befehle der Programme aus. |
| CSS | Cascading Style Sheets Um den Inhalt und dessen Darstellung in HTML-Dokumenten besser trennen zu können, wurden vom W3C die Cascading Style Sheets eingeführt. Mit Stylesheets kann die Darstellung fast aller HTML-Elemente beeinflusst werden. Es ist z.B. nicht mehr nötig, einem Absatz eine bestimmte Schriftart zuzuweisen. Stattdessen wird ihm eine Style-Klasse zugewiesen. In dieser Style-Klasse wird die Schriftart definiert. Die Style-Klassen können in einer externen Datei (Stylesheet) definiert werden. Dadurch ist es möglich, durch Austausch der Stylesheet-Datei die Darstellung ein und derselben HTML Seite unterschiedlich zu gestalten. Die aktuelle Version des W3C ist CSS2. Diese wird aber noch nicht von allen aktuellen Browsern vollständig unterstützt. Allerdings ist die Unterstützung von CSS1 und Teile von CSS2 von allen aktuellen Browsern soweit fortgeschritten, dass damit vernünftig gearbeitet werden kann. CSS3 ist momentan in Entwicklung (Working Draft). Außer für HTML-Dokumente kann CSS auch für XML-Dokumente verwendet werden. |
| CSS | Cross Site Scripting Wegen Verwechslung mit Cascading Style Sheets (CSS) oft auch XSS abgekürzt. |
| CSV | Comma Separated Values Dateiformat, bei dem Datenfelder durch Komma und Zeilenumbrüchen getrennt werden. Ideal etwa zum Import und Export von Daten einer Datenbanktabelle. Pro Datenreihe gibt es in der CSV Datei eine Zeile. Die einzelnen Feldinhalte dieser Datenreihe sind durch Kommas getrennt. |
| CVS | Concurrent Versions System Versionsverwaltung für Programmcode und Ähnliches. Es erlaubt, dass mehrere Programmierer an einen Projekt arbeiten und stellt sicher, dass sie sich dabei gegenseitig nicht behindern. |
| DBMS | Database Management System Ein DBMS verwaltet eine Datenbank und erlaubt das Speichern, Abfragen und Manipulieren der Daten. |
| DCOM | Distributed Component Object Model Eine Erweiterung von Microsofts COM, die auch auf verteilten Systemen funktioniert. D.h. auf die Komponenten (Funktionen, Daten) kann über Rechnergrenzen hinweg zugegriffen werden. |
| DDoS | Distributed Denial of Service Bei DDoS wird in mehrere Rechnern eingedrungen, um dort spezielle Programme zu installieren. Diese Programme greifen dann alle gleichzeitig auf einen fremden Server zu und versuchen diesen so lahm zu legen. |
| DLL | Dynamic Link Library Hauptsächlich in der Windows-Welt bekannter Dateityp, der Programmcode in binärer Form enthält, der von anderen Programmen genutzt werden kann. Im Allgemeinen sind das COM- oder DCOM-Komponenten. |
| DNS | Domain Name System Sorgt für die Zuordnung zwischen IP-Adressen (z.B.: 195.234.23.12) und den Rechnernamen (z.B.: www.cosy.sbg.ac.at). |
| DOM | Document Object Model Das Document Object Model ist eine Schnittstelle, mit Hilfe derer man auf die einzelnen Teile (Elemente, Attribute, Kommentare, Inhalte, ...) eines XML-Dokuments zugreifen kann. Dabei wird eine Baumstruktur des Dokuments (im Speicher) aufgebaut. Ein XML-Dokument mit Hilfe von DOM zu bearbeiten ist schnell. Vor allem dann, wenn oft wahlfrei auf verschiedene Bereiche des Dokuments zugegriffen werden muss. Allerdings ist es dabei sehr speicherintensiv und somit schlecht für große Dokumente geeignet. Eine andere Möglichkeit, auf XML-Dateien zuzugreifen, ist SAX. |
| dpi | Dots per inch Punkte pro Zoll. |
| DTD | Document Type Definition Auf Deutsch: Dokumenttyp-Definition. In der DTD wird festgelegt, wie der Markup für einen bestimmten Dokumenttyp auszusehen hat. Bei XML werden anstatt den DTDs vermehrt XML-Schemas eingesetzt. [Goldfarb 2000, S. 61] |
| E/A | Eingabe/Ausgabe In Englisch: I/O (Input/Output). Damit sind die Zugriffe eines Rechners oder der CPU auf externe Geräte gemeint. Etwa: Tastaturen, Maus, Grafikkarte, Drucker, Festplatten, Schnittstellen etc. |
| EJB | Enterprise Java Beans Komponenten für Javaprogramme, um Geschäftsprozesse zu vereinfachen. Unterstützt unter anderem Transaktionsmanagement, Persistenz, Sicherheitsmechanismen und Lastverteilung. |
| ESI | Edge Site Include Von namhaften Herstellern entwickelte XML-basierte Spezifikation, die es erlaubt, eine Webseite in Fragmente aufzuteilen, die unterschiedliche Cachingstrategien verwenden. |
| FTP | File Transfer Protocol Protokoll, das auf TCP/IP aufbaut und die Übertragung von Dateien ermöglicht. |
| GIF | Graphic Interchange Format Grafikformat, das maximal 256 Farben unterstützt und hauptsächlich für Grafiken und Logos Verwendung findet. Es unterstützt auch Transparenz. Da der Komprimierungsalgorithmus patentiert ist, und Hersteller von Programmen, die GIF-Grafiken verarbeiten können, Patentgebühren zahlen müssen, ist angestrebt, GIF im Web durch PNG zu ersetzen. |
| GML | General Markup Language Zu Deutsch: Verallgemeinerte Auszeichnungssprache. Der Vorgänger von SGML wurde von Charles Goldfarb, Ed Mosher und Ray Lorie 1969 bei IBM entwickelt. GML sind auch die Anfangsbuchstaben der Nachnamen der drei Entwickler. Goldfarb hat aus diesem Grund auch den Begriff "Markup Language" geprägt. [Goldfarb 2000, S. 61] |
| GNU | GNU's Not Unix GNU ist ein rekursives Akronym. D.h., dass ein Wort des ausgeschriebenen Namens das Acronym selbst ist. GNU ist ein Projekt der Free Software Foundation, die sich für freie Software einsetzt und unter anderem die GPL herausgibt. [GNU 2002] |
| GPL | GNU General Public License Software, die unter der GNU General Public License angeboten wird, darf von jedem gegen Kopiergebühr oder gratis verbreitet werden. Dabei muss auch der Sourcecode weitergegeben werden. Dieser kann verändert und für andere Projekte verwendet werden. Geänderter Code und neue Projekte müssen jedoch ebenfalls unter der GPL angeboten werden. [GPL 2001] |
| GUI | Graphical User Interface Grafische Benutzerschnittstelle. Im Gegensatz zu textorientierte Benutzerschnittstellen. |
| HTML | Hypertext Markup Language Markup-Sprache, die verwendet wird, um Webseiten zu kodieren. HTML ist eine vereinfachte Untermenge von SGML. Die aktuelle Version des W3C ist HTML 4.01 und wurde am 18.12.1997 als W3C-Empfehlung ("Recommendation") verabschiedet. Der Nachfolger von HTML ist XHTML. |
| HTTP | Hypertext Transfer Protocol Das Protokoll, über das der Webclient (Webbrowser) mit dem Webserver kommuniziert. HTTP ist ein statusloses (stateless) Protokoll: Eine Seite wird unabhängig von anderen Seiten vom Webclient beim Webserver angefordert und von diesen an den Client geschickt. Es kann im Allgemeinen nicht (nicht mit 100% Sicherheit) festgestellt werden, welche Seiten ein bestimmter User zuvor geladen hat. |
| IETF | Internet Engineering Task Force Die IETF kümmert sich um die Entwicklung der Internetprotokolle. (www.ietf.org/glossary.html#IETF) |
| IIS | Internet Information Server Microsofts Webserver, der in die Betriebssysteme Windows NT, 2000 und XP integriert ist. |
| IP | Internet Protocol Dieses Protokoll ist dafür zuständig, dass Datenpakete vom Sender zum Empfänger übertragen werden. Zur Adressierung werden die IP-Adressen verwendet. Fehler oder verlorene Pakete werden nicht behandelt. Dafür ist das verbindungsorientierte TCP zuständig, das auf IP aufbaut. Aber auch das verbindungslose UDP baut auf IP auf. |
| IPv4 | Internet Protocol Version 4 Die zur Zeit verwendete Version des IP-Protokolls. Soll möglichst bald durch IPv6 abgelöst werden, allerdings erfordert das große Umstellungen in der Infrastruktur des Internets. |
| ISO | International Organization for Standardization Nähere Information unter: www.iso.ch. |
| IT | Informationstechnologie Von der Webseite der Eidgenössischen Hochschule Zürich, Abteilung Informationstechnologie und Elektrotechnik (www.ee.ethz.ch/studium/about.de.html): "Informationstechnologie (kurz IT) stellt die Kommunikation zwischen Menschen und Maschinen sicher. Dazu müssen Daten erfasst und aufbereitet, übertragen und verteilt werden, und zwar so, dass sie sinnvoll nutz- und wiederverwendbar sind." |
| J2EE | Java 2 Enterprise Edition Java Entwicklungsplattform von Sun. |
| JIT | Just in Time Vor allem bei Compilern (Just In Time Compiler) verwendeter Begriff. Damit ist ein Compiler gemeint, der beim Aufruf eines Programms den Quell- oder Zwischencode übersetzt. Erst danach wird er ausgeführt. Ein Mittelding zwischen normalen Compilern und Interpretern. |
| JPG | Joint Photographers Expert Group Grafikformat für Fotos und Bilder mit vielen Farben und Farbübergängen. |
| JSP | Java Server Pages HTML-Seiten mit integriertem Java-Code. Ähnlich wie bei PHP oder ASP. |
| JVM | Java Virtual Machine Ein Programm, das den Java-Bytecode, den der Java-Compiler erstellt hat, ausführt. |
| LAMP | Linux Apache MySQL PHP Softwaresystem zum Erstellen von Datenbank-gestützten, dynamischen Webseiten. Es besteht aus dem Betriebssystem Linux, der Webserversoftware Apache, der Datenbanksoftware MySQL und der Webprogrammiersprache PHP. |
| LAN | Local Area Network Ein LAN ist ein Computer-Netzwerk mit geringer Ausdehnung, üblicherweise in einem Gebäude. |
| MAC | Message Authentication Code Deutsch: Nachrichtenauthentifizierungscode oder digitale Signatur. Wird aus eine Nachricht mit Hilfe einer Einweg-Hashfunktion und eines Schlüssels berechnet. |
| MathML | Mathematical Markup Language Eine XML-basierte Markup-Sprache des W3Cs. Sie soll mathematische Notation beschreiben und sowohl Struktur als auch Inhalt erfassen. Siehe: www.w3.org/Math/. |
| MIME | Multipurpose Internet Mail Extensions Internet Standard, der spezifiziert, wie unterschiedliche Dateitypen per E-Mail zwischen verschiedenen Systemen und Architekturen versendet werden können. |
| MIT | Massachusetts Institute of Technology Eine der bekanntesten und renommiertesten Forschungsuniversitäten der USA. |
| MSIL | Microsoft Intermediation Language Zwischencode, ähnlich dem Bytecode bei Java, der bei Microsofts .NET eingesetzt wird. |
| NAT | Network Address Translation Technik, die es ermöglicht, dass Rechner in einem privaten Netzwerk mit privaten (nicht öffentlichen) IP-Adressen auch mit dem Internet kommunizieren könnnen. |
| ORB | Object Request Broker Eine Middleware, die die Kommunikation und den Datenaustausch zwischen Objekten in verteilten Systemen verwaltet. Typische Vertreter sind CORBA und DCOM. |
| PC | Personal Computer Computer, der im Gegensatz zu den früher zur Verfügung stehenden Computer auf dem eigenen Schreibtisch steht und von einem Benutzer "persönlich" verwendet werden kann. |
| PDA | Personal Digital Assistant Kleiner Taschencomputer. Auch: Handheld. Typische Anwendung: Terminverwaltung, Adressverwaltung, E-Mail, etc. |
| Adobe Portable Document Format PDF ist ein proprietäres Dokument-Format der Firma Adobe. Ideal für Formulare und Texte mit Grafiken. Mittlerweile ist es im Internet weit verbreitet. | |
| PDOM | Persistent DOM Persistent DOMs, ist ein DOM, das auf der Festplatte anstatt im Arbeitsspeicher abgespeichert ist. |
| PHP | PHP: Hypertext Preprocessor Rekursives Akronym. PHP ist eine Open Source Programmiersprache für das Web. Die Syntax ist ähnlich Perl, C++ oder Java. Sie ist aber einfacher zu erlernen als Perl oder C++. Es steht auf diversen Unix-Derivaten und Windows zur Verfügung. |
| PNG | Portable Network Graphics Grafikformat, das GIF ablösen soll. Die Vorteile: Es ist frei von Patenten, es komprimiert geringfügig besser, es erlaubt Alphakanäle (verschiedene Transparenzstufen) und unterstützt eine Gammakorrektur. Siehe: www.libpng.org/pub/png/pngintro.html. |
| RAID | Redundant Array of Inexpensive Disks Mehrere Festplatten, die zusammengeschaltet werden und nach außen hin einen einzelnen Speicher darstellen. Das System ist fehlertoleranter und schneller als eine einzelne Festplatte. |
| RAM | Random Access Memory Speicher mit wahlfreiem Zugriff. Es können also alle Speicherstellen direkt adressiert werden. Schreiben ist meist nur unwesentlich langsamer als Lesen. Ohne Strom verlieren RAM's üblicherweise den Dateninhalt. |
| RMI | Remote Method Invocation RMI erlaubt es in Java verteilte Systeme zu entwickeln. Dabei kann auf Methoden und Objekte eines Programms auf einem entfernten Rechner zugegriffen werden. Siehe java.sun.com/products/jdk/rmi/. |
| ROM | Read Only Memory Speicher, der grundsätzlich nur gelesen werden kann. Er behält den Speicherinhalt auch ohne Strom. Es gibt Typen, die einmal, aber auch solche, die mehrfach beschrieben werden können. Das Schreiben ist allerdings viel aufwändiger als bei RAMs. |
| RPC | Remote Procedure Call Ein Mechanismus, der es erlaubt, eine Funktion eines anderen Prozesses innerhalb einer Multitasking-Umgebung aufzurufen. |
| SAX | Simple API for XML Eine ereignisorientierte API für XML Parser. Beim Einlesen eines XML-Dokuments liefert solch ein Parser Ereignisse, die von XML-Anwendungen weiterverarbeitet werden können. Ereignisse können etwa sein: Dokumentstart, auf ein Element gestoßen, auf ein Attribut gestoßen, etc. |
| SCSI | Small Computer System Interface Schnittstelle zwischen Rechner und Massenspeichergeräten (Festplatten, CD-ROM-Laufwerken, etc.) |
| SGML | Standard Generalized Markup Language Standardisierte Markup Sprache. Grundlage von HTML und XML. |
| SMIL | Synchronized Multimedia Integration Language XML-basierte Sprache, die das Erstellen von audiovisuellen Präsentationen mit verschiedenen multimedialen Inhalten ermöglicht. |
| SOAP | Simple Object Access Protocol Protokoll zum Austausch von XML-Daten über das HTTP-Protokoll. Bietet auch Möglichkeit für XML-RPC. Spezifikation unter [W3C-SOAP 1.2 2002]. |
| SPOF | Single Point of Failure Bei hochverfügbaren Systemen muss darauf geachtet werden, dass alle Systeme redundant ausgelegt sind. Kann das System durch den Defekt einer Komponente ausfallen, spricht man hier vom so genannten "Single Point of Failure". |
| SQL | Standard Query Language Auch: Structured Query Language. Standardisierte Sprache zum Auslesen und Manipulieren von Daten und Strukturen einer relationalen Datenbank. |
| SSH | Secure Shell Telnet wird normalerweise verwendet, um sich in die Shell (Kommandozeile) eines fremden (Unix-)Rechners einzuloggen. Telnet überträgt die Daten allerdings unverschlüsselt. SSH schafft hier Abhilfe. Die Daten werden bei der Übertragung verschlüsselt. |
| SSL | Secure Socket Layer SSL ist ein Standard zum Verschlüsseln von Daten, die über die Internetprotokolle TCP/IP übertragen werden. SSL-Verbindungen im Webbrowser erkennt man am "https:\\" anstelle dem "http:\\" in der Adresszeile. Zusätzlich weist meist ein spezielles Symbol (Schlüssel, geschlossenes Vorhängeschloss) in der Statusleiste des Webbrowsers auf eine SSL Verbindung hin. |
| SVG | Scalable Vector Graphics XML-basiertes Vektorgrafik-Format. Soll Einzug in Webseiten erhalten. |
| TCP | Transmission Control Protocol Dieses verbindungsorientierte Protokoll baut auf das IP Protokoll auf. Es stellt sicher, dass Datenpakete fehlerfrei vom Sender zum Empfänger übertragen werden. |
| TLS | Transport Layer Security Nachfolger vom SSL, das von Netscape eingeführt wurde. TLS wird vom IETF weiterentwickelt. Der aktuelle Entwurf ist Version 1.1, der weitestgehend SSL 3.0 entspricht. |
| UDDI | Universal Description, Discovery and Integration Vernetzte Datenbanken, in denen Produkte, Dienstleistungen, Branchen, Standorte, Kontaktmöglichkeiten wie Web oder E-Mail etc. von Firmen und Organisationen enthalten sind. In Zukunft sollen dort auch alle Web Services gelistet werden, sodass automatisiert benötigte Web Services gefunden werden können. |
| UML | Unified Modeling Language Methode zur Unterstützung des Softwareentwicklungsprozesses, die sich auf verschiedene Arten von Diagrammen stützt. |
| URI | Universal Resource Identifier URIs sind Zeichenketten, die eindeutig sind, und somit dazu verwendet werden können, eine beliebige Ressource eindeutig zu kennzeichnen. Um die Eindeutigkeit zu gewährleisten, werden etwa Internet-Adressen (URLs) oder URIs, die auf Telefonnummern aufbauen, verwendet. |
| URL | Universal Resource Locator Eine URL ist eine URI, die eine Ressource in Internet eindeutig identifiziert. Auf diese Ressource (etwa eine Webseite oder ein Dokument auf einem FTP-Server) kann im Allgemeinen mittels der URL zugegriffen werden. |
| USV | Unterbrechungsfreie Stromversorgung Gerät, das auch bei einem Stromausfall eine Versorgungsspannung zur Verfügung stellt. Für kurze Ausfallszeiten wird das mittels Pufferbatterien, für längere mittels Dieselaggregate, sichergestellt. |
| VPN | Virtual Private Network Ein VPN erlaubt es, sich über ein unsicheres Netzwerk, wie etwa das Internet, sicher mit einem Intranet (Firmennetzwerk) zu verbinden. |
| W3C | World Wide Web Consortium Aus dem Interview mit Klaus Birkenbihl, dem Leiter der Büros des W3Cs in Deutschland im Online Magazin drweb.de: W3C ist ein Konsortium aus Industrie (Entwickler, Anwender und Providern), Forschung und Politik, das Standards für die Architekturen und Protokolle des World Wide Web entwickelt [DrWeb-W3C 2001]. Auf der Startseite des W3Cs findet sich eine weitere Kurzbeschreibung: www.w3.org. Detaillierte Beschreibung: www.w3.org/Consortium/. |
| WAN | Wide Area Network Ein WAN ist ein Netzwerk, das sich über ein großes Gebiet, etwa ein Land oder einen Kontinent spannt. [Tanenbaum 1996] |
| WML | Wireless Markup Language XML-Sprache für Webseiten für kleine kabellose Geräte. |
| WSDL | Web Service Description Language XML-Sprache, die es erlaubt, die Schnittstelle (Funktionen, Parameter, ...) eines Web Services genau zu definieren. Die Daten werden mittels SOAP übertragen. |
| WWW | World Wide Web Der Dienst des Internets, der auf HTTP und HTML baut, um damit Webseiten ausliefern und zu können und die Darstellung und Vernetzung dieser erlaubt. |
| WYSHIWYG | What You See Is What You Get Zu Zeiten, als Monitor und Grafikkarten noch zu geringe Auflösungen hatten, und daher im Textmodus gearbeitet wurde, war es nicht möglich die Dokumente so am Bildschirm darzustellen, wie sie am Drucker erscheinen sollen. Die Formatierung des Textes wurde durch spezielle Formatierungs-Anweisungen (Markup) festgelegt. Später, als die Technologie bei Grafikkarten und Monitoren weiter fortgeschritten war, konnten die Dokumente am Monitor (annähernd) so dargestellt werden, wie sie auch am Ausdruck erscheinen sollten. Dies wird WYSHIWYG genannt: What You See Is What You Get. Auf Deutsch: Was Sie sehen (am Monitor), ist was Sie bekommen (am Drucker). |
| XHTML | Extensible HyperText Markup Language XHTML baut auf HTML 4.01 auf und ist im Gegensatz zu HTML keine SGML-, sondern eine XML-Anwendung. XHTML hat einen strengeren Syntax als HTML. |
| XML | Extensible Markup Language XML ist ein vereinfachter Nachfolger von SGML. Eine generische Sprache des W3C zum Erzeugen neuer Markup Sprachen (Auszeichnungssprachen). Markup Sprachen wie z.B. HTML werden verwendet, um Dokumente mit einer Baumstruktur zu repräsentieren. XML ist ein Produkt des W3Cs und eine Trademark des MIT. [Berners-Lee 2000, S. 239] |
| XML-RPC | XML-Remote Procedure Call XML-RPC ist eine einfache, XML-basierte Methode, Funktionen auf einem entfernten Rechner ausführen zu können. Die Spezifikation findet man unter [XML-RPC 1999]. |
| XSL | Extensible Stylesheet Language XSL dient zur Darstellung von XML-Daten. Es baut dabei auf XSLT, XPath und XSL-FO. |
| XSL-FO | XSL Formatting Objects Bestandteil von XSL. XSL-FO ist ein XML-Dokumenttyp, der es erlaubt, exaktes Layout - etwa für den Druck - zu erzeugen. Dieser kann dann beispielsweise zu PDF-Dokumenten weiterverarbeitet werden. |
| XSLT | XSL Transformations Bestandteil von XSL. Programmiersprache zum Transformieren von XML-Dokumente in andere XML-, in HTML-, XHTML- oder in beliebige Text-Dokumente. |
| XSP | Extensible Server Pages XML-Dokumente, die ähnlich wie JSP Javacode integriert haben. Dieser Javacode wird ausgeführt und generiert so dynamisch ein XML-Dokument. Dieses kann dann mit XSL-Stylesheets ins gewünschte Ausgabeformat gebracht werden. |
| XSS | Cross Site Scripting Auch CSS. Durch Fehler in der Implementierung von Programmen, die Webseiten generieren (Scripts), können Angreifer Code (meist Javascript) in eine Webseite einschleusen, der z.B. Cookie-Werte an einen fremden Server sendet. |
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